Richtlinien für das Erstellen von Trackern

Lernen Sie die Bestandteile eines Keyword-Trackers kennen und vermeiden Sie typische Fehler mit Checkliste und Beispielen.

Mit Keyword-Trackern in Outdoo AI verfolgen Sie bestimmte Wörter, Begriffe oder Formulierungen, die in Gesprächen fallen.

Die wichtigsten Bestandteile eines Keyword-Trackers

Tracker Name

Ein aussagekräftiger Titel, der den Zweck des Trackers beschreibt. Der Name selbst wird nicht verfolgt, es sei denn, Sie fügen ihn als Formulierung hinzu.

Language

Legen Sie die Sprache der Formulierungen fest (z. B. Englisch). Um Formulierungen in einer anderen Sprache zu verfolgen, erstellen Sie für diese Sprache einen eigenen Tracker.

Zu verfolgende Formulierungen

Geben Sie unter Tags Schlüsselwörter oder Formulierungen durch Kommas getrennt ein, zum Beispiel: discount, best price, save. Nehmen Sie die Wortformen auf, die tatsächlich verwendet werden, etwa renew, renewal.

Speaker

Legen Sie fest, wer den Tracker auslösen soll:

  • General, um die Formulierung unabhängig von der sprechenden Person zu verfolgen.
  • Internal, um Formulierungen Ihrer eigenen Teammitglieder zu verfolgen.
  • External, um Formulierungen von Kunden oder Interessenten zu verfolgen.

Sentiment und Tracker Type

Legen Sie das Sentiment (Positive, Negative oder Neutral) und den Tracker Type (Watchword, Product Feature oder Competitor) fest. Siehe Tracker-Typen und Anwendungsfälle.

Tracker Options

Wählen Sie Trackers on call, damit der Tracker auf Ihre Gespräche angewendet wird. Treffer des Trackers erscheinen dann auf der Gesprächsseite und in den Tracker-Berichten.

Checkliste für wirksame Tracker

  • Zweck festlegen. Welche geschäftliche Frage soll der Tracker beantworten? Zum Beispiel: Werden in Deals in späten Phasen Wettbewerber erwähnt?
  • Festlegen, wer verfolgt wird. Entscheiden Sie, ob der Tracker für interne Teammitglieder, externe Teilnehmende oder beide gilt.
  • Präzision und Trefferquote abwägen. Hohe Präzision bedeutet, dass die Ergebnisse relevant sind. Hohe Trefferquote bedeutet, dass die meisten relevanten Erwähnungen erfasst werden, auch wenn einige weniger relevante Ergebnisse dabei sind.
  • Praxistest durchführen. Testen Sie die geplanten Formulierungen, indem Sie unter Real Calls > History Gespräche durchsuchen. Prüfen Sie, ob die Formulierung in mindestens 5 Gesprächen vorkommt, und lesen Sie Gesprächsausschnitte, um zu prüfen, ob der Kontext passt.
  • Formulierungsliste verfeinern. Fügen Sie auf Grundlage des Praxistests Formulierungen hinzu oder entfernen Sie welche. Vermeiden Sie zu allgemeine, lange oder redundante Formulierungen.
  • Tracker überprüfen. Testen Sie den Tracker nach der Einrichtung auf 3 bis 5 Gesprächsseiten, um sicherzugehen, dass er Ihre Erwartungen erfüllt.

Typische Fehler bei Trackern

  • Zu allgemeine Formulierungen: Begriffe wie „quality“ können irrelevante Ergebnisse liefern. Verwenden Sie stattdessen spezifische Formulierungen wie quality assurance.
  • Überschneidende Kontexte: Vermeiden Sie Formulierungen, die in mehreren, nicht zusammenhängenden Kontexten vorkommen. want to let you know kann zum Beispiel in Hinweisen auf die Aufzeichnung und in ganz anderen Gesprächen auftauchen.
  • Lange oder komplexe Formulierungen: Diese stimmen seltener exakt mit dem Wortlaut in Gesprächen überein. Halten Sie Formulierungen kurz.
  • Übersehene gemeinsame Nenner: Verwenden Sie gängige Wörter (z. B. ballpark), wenn sie mehrere relevante Formulierungen wie ballpark figure oder ballpark price abdecken.
  • Redundante Formulierungen: Vermeiden Sie Dopplungen. our budget deckt zum Beispiel bereits out of our budget ab.
  • Unterschiedliche Aussprachen: Tragen Sie Aussprachevarianten (z. B. Salesforce.com, SFDC) im benutzerdefinierten Vokabular ein, nicht in Trackern.
  • Überlappende Tracker: Wenn zwei Tracker mehr als 50 % ihrer Formulierungen teilen, sollten Sie sie stärker voneinander abgrenzen oder spezifischere Formulierungen verwenden.

Beispiel-Tracker: rechtliche Themen

  • Zweck: Erwähnungen rechtlicher Themen in Deals erkennen, etwa NDAs oder Verträge.
  • Speaker: General, da rechtliche Themen von beiden Seiten relevant sind.
  • Erste Formulierungen: legal team, NDA, contracts, general counsel.
  • Ergänzte Formulierungen: DocuSign, MSA, red-lines, non-disclosure.
  • Ergebnis des Praxistests: „Agreement“ war zu allgemein und bezog sich nicht auf rechtliche Kontexte. Entfernt.
  • Endgültige Formulierungen: legal, NDA, MSA, DPA, amendment, DocuSign, red-lines.

Beispiel-Tracker: Datenschutzbedenken

  • Zweck: Bedenken von Kunden zum Datenschutz oder zu sensiblen Daten sichtbar machen.
  • Speaker: External (Kunden oder Interessenten).
  • Erste Formulierungen: privacy, data privacy, consent.
  • Verfeinerte Formulierungen: privacy concerns, legal implications, sensitive data.
  • Ergebnis des Praxistests: „Consent“ tauchte häufig in irrelevanten Kontexten auf, etwa bei Einwilligungsseiten. Entfernt.
  • Endgültige Formulierungen: privacy concerns, privacy issues, recording customers, without consent, sensitive information.

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