In-Person-Rollenspiele: So funktioniert die Bewertung

Erfahren Sie, wie In-Person-Rollenspiele bewertet werden, wie sie sich von Sprach-Rollenspielen unterscheiden und wofür sie sich eignen.

Der Modus In-Person ist für Trainingsszenarien von Angesicht zu Angesicht gedacht: Produktdemos, Termine vor Ort und Gespräche, bei denen das Teammitglied weder telefoniert noch in einem Videogespräch ist. Dieser Artikel erklärt, wie die Bewertung im Modus In-Person funktioniert und wie sie sich von Sprach-Rollenspielen unterscheidet.

Anleitungen zur Einrichtung finden Sie unter Einen In-Person-Rollenspiel-Agenten erstellen und Einführung in Rollenspiel-Agenten für persönliche Gespräche.

Auswahl des Roleplay Mode mit ausgewähltem In Person neben Voice, Chat und Video

In Person ist eine von vier Optionen für den Roleplay Mode, neben Voice, Chat und Video.

So funktioniert die Bewertung bei In-Person

In-Person-Rollenspiele verwenden dasselbe Scorecard-System wie Sprach-Rollenspiele. Nach der Sitzung bewertet die KI das Teammitglied anhand der Kriterien der zugewiesenen Scorecard. Kriterien, Gewichtungen und Skalen werden genauso konfiguriert. Einen eigenen Scorecard-Typ für In-Person gibt es nicht.

Manager können jeder In-Person-Sitzung auch eine manuelle Bewertung hinzufügen, genau wie bei Sprachsitzungen. Mit der manuellen Bewertung kann ein Manager oder Coach, der die Sitzung beobachtet hat, die KI-Bewertung durch seine eigene Einschätzung ersetzen oder ergänzen.

Unterschiede zu Sprach-Rollenspielen

Bei Sprach-Rollenspielen analysiert die KI die Audioaufzeichnung: Tonfall, Tempo, Füllwörter und gesprochene Inhalte. Im Modus In-Person wird die Seite des Teammitglieds nicht auf dieselbe Weise als Audio erfasst. Die KI bewertet den Inhalt des Austauschs anhand dessen, was das Teammitglied über die Oberfläche eingegeben oder gesagt hat.

Praktisch bedeutet das: Bei In-Person steht der Inhalt dessen im Mittelpunkt, was das Teammitglied vermittelt hat, nicht Merkmale der Vortragsweise wie Sprechtempo oder stimmliche Sicherheit. Wenn Ihnen diese wichtig sind, ist Voice Mode die bessere Wahl. Der Modus In-Person eignet sich besser, um Aufbau und Logik eines Gesprächs zu üben: was Sie wann gesagt und wie Sie Einwände behandelt haben.

Wofür sich der Modus In-Person eignet

  • Training von Teammitgliedern, die Termine vor Ort oder Produktvorführungen durchführen
  • Szenarien, in denen die räumliche Situation eine Rolle spielt, etwa eine Verhandlung im Sitzungssaal, eine Demo auf einer Messe oder ein Besuch vor Ort
  • Bewertung der Logik von Bedarfsanalyse oder Einwandbehandlung ohne den Druck, in Echtzeit sprechen zu müssen
  • Zeitlich flexibles Üben, bei dem das Teammitglied ein Szenario ohne Live-Gespräch durcharbeiten kann

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